Christoph Schlingensief — Deutschlandsuche

Charlottenburg, Berlin

Christoph Schlingensief

Deutschlandsuche

Crone

13 September – 20 October 2024

[Please scroll down for German version / Für Deutsch bitte scrollen Sie nach unten] Crone is pleased to present an exhibition by Christoph Schlingensief entitled Deutschlandsuche (Searching for Germany). On display are film and video works, photographs, objects, manuscripts and documentary material from Schlingensief's work complexes Hamlet, Chance 2000 and Deutschlandsuche, some of it previously unpublished and on view for the first time. Christoph Schlingensief (b. 1960 in Oberhausen, † 2010 in Berlin) did not conceive of his work in terms of traditional genres, but rather merged film, theater, literature, performance, television, time-based media, visual arts, and political activism. Consistent characteristics of his works were a clear, striking language, a fascination with trash, a moral concern, and radical campaigns against anti-Semitism and right-wing ideology. The exhibition Christoph Schlingensief | Deutschlandsuche (Searching for Germany) presents three of his major works, which allow a comparison with today's politically motivated activist art. How do his approach, his aspirations, and his concerns differ from the diverse current intermedia, cross-genre art practices, which are undeniably in Schlingensief’s tradition, but often only seek self-assurance, self-affirmation, and self-referentiality? The Schlingensief exhibition at Crone, his first solo show in Berlin in ten years, is intended to help to contextualize his work against the backdrop of current events. It is curated by Anna-Catharina Gebbers, who, together with Klaus Biesenbach and Susanne Pfeffer, was jointly responsible for the major Schlingensief retrospectives at KW in Berlin in 2013 and at MoMA PS1 in New York in 2014, and is being realized in close collaboration with Aino Laberenz, who manages and preserves Schlingensief’s estate. ***** Im Rahmen der Berlin Art Week möchten wir Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Christoph Schlingensief: Deutschlandsuche einladen. Gezeigt werden Film- und Videoarbeiten, Fotografien, Objekte, Manuskripte und Materialien aus Schlingensiefs Werkkomplexen „Hamlet“, „Chance 2000“ und „Deutschlandsuche“, einige davon bisher unveröffentlicht und zum ersten Mal zu sehen. Christoph Schlingensief (b. 1960 in Oberhausen, † 2010 in Berlin) begriff sein Schaffen nicht im Sinne traditioneller Gattungen, sondern verknüpfte Film, Theater, Literatur, Performance, Fernsehen, zeitbasierte Medien, bildende Kunst und politischen Aktivismus miteinander. Durchgehende Merkmale seiner Werke waren eine klare, einprägsame Sprache, die Faszination für Trash, ein ethisch-moralisches Anliegen und radikale Aktionen gegen Antisemitismus und rechte Gesinnung. Die Ausstellung „Christoph Schlingensief | Deutschlandsuche“ präsentiert drei seiner Hauptwerke, die den Vergleich zur politisch motivierten Aktionskunst von heute ermöglichen. Wie unterscheiden sich sein Ansatz, sein Anspruch und sein Anliegen von den vielfältigen aktuellen intermedialen, gattungsübergreifenden Kunstpraktiken, die unbestreitbar in Schlingensiefs Tradition stehen, aber oft nur auf Selbstvergewisserung, Selbstbestätigung und Selbstreferenzialität gerichtet sind? Die Schlingensief-Ausstellung bei Crone, die erste Einzelschau seiner Werke in Berlin seit 10 Jahren, möchte zur Kontextualisierung seiner Arbeit vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse beitragen. Sie wird kuratiert von Anna-Catharina Gebbers, die mit Klaus Biesenbach und Susanne Pfeffer für die großen Schlingensief-Retrospektiven in den KW in Berlin 2013 und im MoMa PS1 in New York 2014 mitverantwortlich war, und entsteht in enger Zusammenarbeit mit Aino Laberenz, die Schlingensiefs Nachlass verwaltet und betreut.

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Fasanenstr 29

Berlin, NY

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