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Tiergarten, Berlin

Anders Kjellesvik

Breaking Rules Together

Michael Janssen

7 March – 28 June 2020

[Please scroll down for German version / Für Deutsch bitte scrollen Sie nach unten] Galerie Michael Janssen is pleased to present Breaking Rules Together, a solo exhibition by Anders Kjellesvik comprised of a series of paintings and a new sculptural installation made specifically for the exhibition. Breaking Rules Together will be the artist’s second solo show at the gallery to date. The exhibition has been inspired by the notion of the “emergency room,” a spatial and metaphorical concept that has emerged in light of the global ecological crisis. The term conjures up artistic responses to climate change, which have included speculative futures, apocalyptic dread, or survivalist imaginings, to name a few. Breaking Rules Together captures much of this polyvalent anxiety through paintings that project a feeling of enclosure, islands, or uncanny retreats. Within the image plane, many constructed dualisms blur such as the natural world vs. the contrived, built space of the interior. Instead, the paintings often contain scenes where both exterior and interior meld, creating an artificial mix that tips into the realm of science fiction. (...) The exhibition Breaking Rules Together was formed alongside a series of public projects, exhibitions, and collaborations that took place over the course of two years, between Berlin and Oslo. Such works include Poteten (The Potato, 2017) –– which the artists created as a part of the artist duo aiPotu, together with Andreas Siqueland –– Den høgreiste og havet (2018), and Roten (the Root, 2020). These sculptural works were formed in situ, often in remote nature and likewise blur the boundaries between the natural world and the artificial. - Vanessa Gravenor ***** Die Galerie Michael Janssen freut sich sehr, mit Breaking Rules Together bereits die zweite Einzelausstellung von Anders Kjellesvik in ihren Räumen zu präsentieren. Die Ausstellung, die einen Gemäldezyklus sowie eine skulpturale Installation umfasst, wurde von dem Begriff des Emergency Room inspiriert. Die „Notaufnahme“ wird dabei als das Konzept verstanden, mit dem vielfach in räumlicher wie metaphorischer Hinsicht auf die globale Umweltkrise reagiert wird. Der Begriff greift damit eine Form der bisherigen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Klimawandels auf, die meist bestimmte spekulative Sichtweisen der Zukunft einnimmt und dabei die Darstellung von Weltuntergangs-Ängsten wie auch von imaginierten Szenarien des Überlebens einer ökologischen Apokalypse beinhalten kann. Breaking Rules Together erfasst die darin enthaltene Beklemmung in Bildern, die an unsere Vorstellungen einer isolierten Abgeschiedenheit, eines Inseldaseins rühren, indem die Ausstellung auf das Unheimliche solch weltentrückter Zufluchtsorte hinweist. Viele – konstruierte – Dualismen lösen sich auf der Bildebene auf, beispielsweise indem Kjellesvik die Grenzen zwischen der natürlichen Umgebung und dem umbauten Innenraum verschwimmen lässt. So enthalten die Arbeiten häufig Szenerien, in denen ein Amalgam aus dem Außen und dem Innen entsteht, das sich in seiner Künstlichkeit teils bis an die Grenze zur Science-Fiction und darüber hinaus vortastet, ohne jedoch vollends in das Spekulative, Genrehafte abzukippen. (...) Breaking Rules Together von Anders Kjellesvik wurde parallel zu einer Vielzahl anderer öffentlicher Projekte, Ausstellungen und Kooperationen entwickelt, die im Laufe der letzten zwei Jahre zwischen Berlin und Oslo stattfanden, darunter Poteten (The Potato/Die Kartoffel, 2017) in Zusammenarbeit mit Andreas Siqueland als Künstlerduo aiPotu, Den høgreiste og havet (2018) und Roten (The Root, 2020). Viele dieser skulpturalen Arbeiten entstanden inmitten der abgelegenen Natur. Auch in ihnen verschwimmen die Grenzen zwischen der natürlichen und der konstruierten Welt. - Vanessa Gravenor Übersetzt von Thorsten Doerdrechter

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Berlin, NY

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