Tobias Hoffknecht — Needs

Charlottenburg, Berlin

Tobias Hoffknecht

Needs

Crone

21 June – 1 September 2024

[Please scroll down for German version / Für Deutsch bitte scrollen Sie nach unten] Crone is pleased to present Tobias Hoffknecht in our Berlin gallery. Under the title Needs, he is showing new sculptures that seem to merge with the space and put our perception to the test. Tobias Hoffknecht can’t help himself: time and again, he repeatedly confronts an overpowering opponent or friend — the omnipresent aesthetics of the Bauhaus that still abound today. Hoffknecht’s minimalist, highly precise yet humorous sculptures raise the question of why Neue Sachlichkeit (New Objectivity) continues to dominate our everyday lives and our viewing habits; what its core, its meaning or perhaps even its sensuality actually is; why we cannot escape it and whether it is possible to reduce the reduced even further. For his new series Needs, Hoffknecht uses the visual Bauhaus metaphor to tell of the futility of the ephemeral even more forcefully than previously: heavy tubular steel structures are seemingly effortlessly swallowed up by walls, curved metal bodies sink into the floor with determined resistance — as if they were one with everything and present even in their disappearance. With Hoffknecht, one can discover something like the pathology of things, or the need for psychotherapy for the object. Tobias Hoffknecht was born in Bochum in 1987 and studied at the Kunstakademie in Düsseldorf under Rosemarie Trockel, where he now lives. His works can be found in important collections such as the Falckenberg Collection in Hamburg, the Soart in Vienna, and the Stiftung für Kunst und Kultur in Bonn. They have been shown in numerous solo and group exhibitions, including in The Hague, Athens, Milan, Turin, New York, São Paolo, Vienna, Berlin, Cologne, and Madrid. ***** Wir möchten Sie sehr herzlich zur Eröffnung der neuen Einzelausstellung des Düsseldorfer Künstlers Tobias Hoffknecht in unserer Berliner Galerie einladen. Unter dem Titel „Needs“ zeigt er neue Skulpturen, die mit dem Raum zu verschmelzen scheinen und unsere Wahrnehmung auf die Probe stellen. Tobias Hoffknecht kann nicht anders: Unbeirrbar stellt er sich immer wieder aufs Neue einem übermächtigen Gegner oder Freund – der allgegenwärtigen, bis heute vorherrschenden Ästhetik des Bauhaus. Seine minimalistischen, strengen, höchst präzisen, aber gleichzeitig humorvollen Skulpturen werfen die Frage auf, warum die Neue Sachlichkeit nach wie vor unseren Alltag und unsere Sehgewohnheiten bestimmen, worin eigentlich ihr Kern, ihr Sinn oder vielleicht sogar ihre Sinnlichkeit liegt, warum wir uns ihr nicht entziehen können und ob man das Reduzierte noch mehr reduzieren kann. In seiner neuen Werkserie „Needs“ nutzt Hoffknecht die visuelle Bauhaus-Metapher, um noch eindringlicher als bisher von der Vergeblichkeit des Vergänglichen zu erzählen: Schwere Stahlrohrgebilde werden scheinbar mühelos von Wänden verschlungen, geschwungene Metallkörper versinken mit hingebungsvoller Renitenz im Boden. Als wären sie eins mit allem und selbst im Verschwinden präsent. Man kann bei Hoffknecht eben stets so etwas wie die Pathologie der Dinge entdecken. Oder die Notwendigkeit einer Psychotherapie für das Objekt. Tobias Hoffknecht wurde 1987 in Bochum geboren und studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Rosemarie Trockel, wo er heute lebt. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie der Sammlung Falckenberg in Hamburg, der Soart in Wien oder der Stiftung für Kunst und Kultur in Bonn. Sie waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, u.a. in Den Haag, Athen, Mailand, Turin, New York, Sao Paolo, Wien, Berlin, Köln und Madrid.

Visit

Fasanenstr 29

Berlin, NY

Gallery website