Charlottenburg, Berlin
Ruscha Voormann
Polar
Crone[Please scroll down for German version / Für Deutsch bitte scrollen Sie nach unten] Crone is pleased to present the second solo exhibition of the young Munich artist Ruscha Voormann in our Berlin gallery. Under the title Polar, she is showing large and medium-format works on canvas in which she explores the boundaries between chance and calculation in abstract painting, thereby developing a completely independent visual language. Ruscha Voormann's turn to abstraction was by no means predetermined. Early in her artistic career, she was fascinated by figurative painting. It was only when she encountered works by Lee Krasner and Helen Frankenthaler that she radically rethought her approach. "I saw their works at the MoMA and knew that I would never be able to touch anyone with figuration in the way these abstract paintings touched me," says Voormann. "I had to go this way. I had to immerse myself in the world of abstraction.“ What drove Voormann was what drives every abstract artist: "To express something without using words or narratives. Or rather: to express more than words and narratives can." Voormann believes that every artist needs a core message or a core theme. Hers is balance. The balancing of extremes. Achieving inner and outer balance. In the personal, the social, the political, the real, the virtual. Voormann therefore calls her new exhibition at Crone Berlin Polar. "At first glance," says Voormann, "the pictures make you think of coldness, but in reality it's about creating a balance between different polarities and opposites: Of hardness and softness, of brightness and darkness, of hermeticism and transparency, of gloss and mattness, of clear, geometric forms and free, gestural use of color.“ Ruscha Voormann was born in Flensburg in 1992 and lives in Munich, where she studies at the Academy of Fine Arts with Gregor Hildebrandt. Although she has only been working exclusively as an artist for four years, she can already look back on over 30 solo and group exhibitions, including in Berlin, Vienna, New York, Madrid, Munich, Hamburg, Leipzig and Cologne. ***** Wir möchten Sie sehr herzlich zur Eröffnung der zweiten Einzelausstellung der jungen Münchner Künstlerin Ruscha Voormann in unserer Berliner Galerie einladen. Unter dem Titel „Polar“ zeigt sie groß- und mittelformatige Leinwandarbeiten, in denen sie die Grenzen zwischen Zufall und Kalkül in der abstrakten Malerei auslotet und dadurch eine ganz eigenständige Bildsprache entwickelt. Ruscha Voormanns Hinwendung zur Abstraktion war keineswegs vorgegeben. Zu Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit war sie fasziniert von gegenständlicher Malerei. Erst die Begegnung mit Werken von Lee Krasner und Helen Frankenthaler brachte das radikale Umdenken. „Ich sah ihre Arbeiten im MoMA und wusste, dass ich mit Figuration nie jemanden so berühren werde können, wie mich diese abstrakten Bilder berührten“, sagt Voormann. „Ich musste diesen Weg gehen. Ich musste in die Welt der Abstraktion abtauchen.“ Was Voormann antrieb, war das, was alle abstrakten Künstler*innen antreibt: „Etwas auszudrücken, ohne Worte oder Narrative zu verwenden. Oder besser gesagt: Mehr auszudrücken, als Worte und Narrative es können.“ Dabei, meint Voormann, brauche jeder Künstler und jede Künstlerin eine Kernbotschaft oder ein Kernthema. Ihres sei das Gleichgewicht. Das Ausbalancieren von Extremen. Das Erreichen innerer und äußerer Ausgewogenheit. Im Persönlichen, Gesellschaftlichen, Politischen, Realen, Virtuellen. „Polar“ nennt Voormann daher ihre neue Ausstellung bei Crone Berlin. „Auf den ersten Blick“, so Voormann, „denkt man bei den Bildern an Kälte, doch in Wahrheit geht es um die Herstellung eines Gleichgewichts von unterschiedlichen Polen und Gegensätzen: Von Härte und Weichheit, von Helligkeit und Dunkelheit, von Hermetik und Transparenz, von Glanz und Mattheit, von klaren, geometrischen Formen und freiem, gestischem Farbauftrag.“ Ruscha Voormann wurde 1992 in Flensburg geboren und lebt in München, wo sie an der Akademie der Bildenden Künste bei Gregor Hildebrandt studiert. Obwohl sie erst seit vier Jahren ausschließlich künstlerisch tätig ist, kann sie bereits auf über 30 Einzel- und Gruppenausstellungen zurückblicken, u.a. in Berlin, Wien, New York, Madrid, München, Hamburg, Leipzig und Köln.
